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Skilauf/Wandern & Nordic Walking

Herbstwanderung "Von der Teufelskanzel zu den Zwölf Aposteln"

 

Streckenführung: 

Solnhofen - Teufelskanzel - Maxberg - Wachholdergarten (Mörnsheim) - Eßlingen -      Zwölf Apostel - Solnhofen

Streckenlänge:

ca. 13 km

Höhenunterschied:

Auf- und Abstiege jeweils ca. 360 m bezogen auf die Gesamtstrecke

Anforderungen: 

Langer, teils steiler Anstieg zur Teufelskanzel und weiter nach Maxberg und Abstieg nach Mörnsheim, moderater Anstieg zum Wacholdergarten und zu den Zwölf Aposteln mit teils steilen Abstiegen ins Altmühltal und in Solnhofen.

Anfahrt:  

Auf der Anfahrt nach Solnhofen fahren wir von Eichstätt über Dollnstein nach Solnhofen. Diese Strecke ist nur unwesentlich länger, führt aber dem Verlauf der Altmühl folgend durch die reizvollere Landschaft.

Ausgangspunkt:

Solnhofen, Bahnhofstraße

Geodaten:

Zum Nachschauen (z.B. mit Google Earth oder entsprechender Handy-App) und Nachwandern (mit Outdoor GPS-Handgeräte) die Geodaten in GPX- und KMZ-Format als Download:

Herbstwanderung (GPX)

Herbstwanderung (KMZ

               

Wanderbeschreibung

Von unserem Startpunkt aus folgen wir zunächst dem Radweg Richtung Eßlingen (Mühlweg, Eßlinger Straße) bis zum Bahnübergang. Hier überqueren wir die Gleise und beginnen den Aufstieg zur Teufelskanzel. Auf ca. 400 m geht es steil bergauf (ca. 40 Höhenmeter) bis wir auf einer Lichtung die Hütte unterhalb der Teufelskanzel erreichen. Hier werden wir eine Trinkpause einlegen und warten bis alle Teilnehmer nachgekommen sind. Von der Hütte führt ein kurzer Weg auf die Teufelskanzel mit einem Ausblick über das Altmühltal hinüber zu den Zwölf Aposteln und hinein nach Solhofen.

Nach der Hütte geht der Anstieg zum Zementwerk und nach Maxberg weiter. Auf ca. 1100 m überwinden wir weitere 110 Höhenmeter. Auf der Ebene angekommen, geht es durch das Gelände des Zementwerkes zu den Steinbearbeitungswerken (Marmor und Plattenkalk) in Maxberg. Dort befindet sich auch das ehemalige Museum „Auf dem Maxberg“ (jetzt in Gunzenhausen) und der „Schnorgackl“, eine Einkehrmöglichkeit.

Unser weiterer Weg (ein Abschnitt des Altmühltal-Panoramaweges) führt uns jetzt stetig bergab bis wir nach ca. 1,5 km am Kronenwirtsberg an einem Kreuz oberhalb Mörnsheim eine Trinkpause einlegen und den Ausblick über Mörnsheim und ins Gailachtal genießen. Ein kurzer, steiler Abstieg führt uns dann nach Mörnsheim hinein. Hier folgen wir der Kreisstraße und der Frühlingsstraße bis zum Abzweig Wacholdergarten.

Auf 400 m Wegestrecke bewältigen wir dann einen Höhenanstieg um 40 m, bevor wir dann nach rechts abbiegen, zu einem Kreuz oberhalb der Grafsloch-Höhle ("Steinerner Rosenkranz"). Hier werden wir eine längere Pause für eine Brotzeit einlegen. Wer möchte, kann sich das Grafsloch anschauen oder aber den Ausblick über Mörnsheim, Altendorf mit der Wallfahrtskirche „Maria End“ und das Altmühltal Richtung Kruspelberg und Hammermühle genießen. Im Bereich unserer Raststätte befindet sich auch ein von Schülern angelegter Naturerlebnispfad entlang des "Schäfchenweg".

Nach ausreichender Stärkung und Erholung geht es nun über einen kurzen steilen Abstieg hinab ins Altmühltal, wo wir dann auf ebener Strecke auf 3 km dem Radweg nach Eßlingen folgen. Am Radweg angekommen passieren wir zunächst eine Felsenformation aus Felsnadeln, die ebenfalls "Steinerner Rosenkranz" genannt werden mit einer weiteren Höhle aus der mittleren Altsteinzeit. Der Aufstieg zur Höhle (Trampelpfad) ist sehr steil und mühsam und wir begnügen uns mit dem Anblick der Felsennadeln vom Radweg aus.

Auf Höhe Eßlingen verlassen wir den Radweg und gehen in den Ort hinein, vorbei an einen Biergarten („wenn wir da sind, ist offen, wenn wir nicht da sind, ist geschlossen“). Gegebenenfalls bietet sich hier die Gelegenheit, den „Wasserspiegel“ wieder aufzufüllen bzw. den Trinkvorrat zu ergänzen. Wir folgen ein Stück der Straße nach Hochholz und biegen dann am Ortsende von Esslingen kurz nach dem Feuerwehrhaus nach links ab und folgen dem Wanderweg. Um eine Biegung herum sehen wir dann gleich rechts den Aufstieg zu den Zwölf Aposteln. Auf 200 m geht es ca. 20 m hinauf, der letzte steile Anstieg, aber der Ausblick über die Felsformationen und Richtung Solnhofen, sowie die Vegetatur mit ihren Kiefergruppen Hecken und Trockenrasen entschädigt für die letzte Anstrengung.

Der weitere Pfad schlängelt sich im großen Bogen am Rand der Felsformationen in leichten Wellen bis Solnhofen und bietet immer wieder neue Ausblicke ins und über das Altmühltal. So erkennen wir von hier aus auch das Zementwerk und die Teufelskanzel wieder, wo wir uns Stunden zuvor den Anstieg hochgekämpft haben.

Der Pfad endet in Solnhofen an einem Wanderparkplatz, wo in einem großen S riesige Felsquader die Meilensteine der Solnhofer Geschichte erzählen.

Auf dem Hochholzer Weg und dem Sträßchen Am Gsteig geht es nun teilweise steil (20%) hinab ins Ortszentrum nach Solnhofen. Hier können wir am Café in der Benediktstraße den Wandertag bei Kaffee und Kuchen beschließen.

Nur noch über die Brücke über die Altmühl und den Bahnübergang passieren, dann geht es links ab in die Bahnhofstraße zu unserem Ausgangspunkt zurück.

Bevor wir jedoch zu unserem Ausgangspunkt zurückkehren, empfiehlt sich noch ein kurzer Abstecher zur Sola-Basilika, eines der der ältesten Baudenkmäler Deutschlands. Die evangelische St. Veitskirche in unmittelbarer Nähe lädt zu einem Moment der Besinnung und Dankbarkeit ein, wieder eine so wunderbare Wanderung in der Gemeinschaft erlebt zu haben.

 

 

 Hütte bei der Teufelskanzel 
 Die Teufelskanzel 
 Blick hinüber zu den Zwölf Apostel 
 Abwärts nach Mörnsheim 
 Aussichtspunkt am Kronenwirtsberg 
 Ausblick ins Gailachtal 
 Anstieg zum Wacholdergarten 
 Blick auf Kreuz mit Höhle Grafsloch 
 Die Vorwanderer in der Brotzeitpause 
 Blick in die Grafshöhle 
 Infotafel zur Grafshöhle 
 Blick auf Altendorf mit Wallfahrtskirche 
 Blick auf Mörnsheim 
 Felsformationen am Radweg 
 Höhle in den Felsennadeln 
 Ausblick oberhalb der Zwölf Apostel 
 Impressionen von den Zwölf Aposteln 
 Überblick über die Zwölf Apostel 
 Ausblick Richtung Solnhofen 
 Meilensteine der Solnhofer Geschichte 
 Sola-Basilika in Solnhofen 
 St. Veitskirche in Solnhofen 
 Segenswunsch aus der St. Veitskirche 
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