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Skilauf/Wandern & Nordic Walking

Frühjahrswanderung "Von Riedenburg durch das Naturschutzgebiet Klamm und Kastlhäng zur Burg Prunn"

 

Streckenführung: 

Riedenburg - Klamm  - Einthal - Nußhausen -Burg Prunn -      Prunn - St. Emmeram - Riedenburg

Streckenlänge:

ca. 12km

Höhenunterschied:

Auf- und Abstiege jeweils ca. 500 m bezogen auf die Gesamtstrecke

Anforderungen: 

Langer, anspruchsvoller Anstieg zur Klamm und Abstieg nach Einthal und langer Anstieg zur Burg Prunn.

Anfahrt:  

Manching - BAB 9 bis Denkendorf - Dörndorf - Pondorf- Riedenburg

Ausgangspunkt:

Riedenburg, Postkellerweg

Geodaten:

Zum Nachschauen (z.B. mit Google Earth oder entsprechender Handy-App) und Nachwandern (mit Outdoor GPS-Handgeräte) die Geodaten in GPX- und KMZ-Format als Download:

Frühjahrswanderung (GPX)

Früjahrswanderung (KMZ)

 

   

 

 

       

  

      
                             

                

Wanderbeschreibung

Ausgangspunkt der Wanderung ist die Drei-Burgen-Stadt Riedenburg im Naturpark Altmühltal. Die Anfahrt von Manching aus erfolgte mit dem Auto. Parkplätze in Riedenburg sind ausgeschildert und ausreichend vorhanden, in der Straße An der Altmühl und um die Anlegestelle herum sind die Parkmöglichkeiten allerdings meistens ausgeschöpft. Wir finden noch eine Parkmöglichkeit im Postkellerweg, nahe unseres Einstiegspunktes in die Wanderung.

Nach einem Blick zurück auf das Filialkloster St. Anna führt uns nun der Altmühltal-Panorama bzw. der Jurasteig zunächst stetig bergauf über breitere Waldwege durch die Bucher Leite Richtung Klamm. Auf halber Strecke zur Klamm sammeln wir uns und zählen durch, ob alle Wanderer noch dabei sind.

Bevor der Weg sich zum Pfad verengt, werden wir auf einem großen gelben Schild vor Steinschlag und vor herabfallenden Ästen gewarnt und darauf hingewiesen, dass der weitere Weg nur für geübte Wanderer geeignet ist. Durch den naturbelassenen Wald zwischen knorrigen Bäumen durch und an Felsbrocken und umgestürzten Bäumen vorbei geht es steil bergan. Steintreppen auf und ab erfordern neben Trittsicherheit die ganze Aufmerksamkeit der Wandergruppe.

Am höchsten Punkt angekommen, wird eine Trinkpause eingelegt. Eine Felsenhöhle, an der wir kurz Verschnaufen, wird untersucht. Man erkennt eine Feuerstelle in der Höhle und viele rote Handabdrücke an den Felswänden. Bevor wir weiterwandern, wird noch ein Gruppenfoto aller Wanderer mit Selbstauslöser geschossen.

Weiter geht es durch die Klamm und nach kurzer Zeit erreichen wir den Aussichtspunkt mit Blick ins Altmühltal und auf die Burg Prunn. Auf einem hochaufragenden Felsblock befindet sich die gesicherte Aussichtsplattform und bis alle die Plattform erklimmt und die Aussicht genossen haben, blieb auch ausreichend Zeit, den Rucksack abzulegen und nochmals zu trinken.

Nun ging es über Felsentreppen überwiegend steil bergab. An einem Durchgang zwischen zwei Felsblöcken wird es sehr eng und man muss sich teilweise durchquetschen. Am Ende der Klamm wird der Weg wieder breiter und führt dann in Serpentinen über typische Waldtreppen ins Tal hinab.

Unten angekommen, lichtet sich der Wald und gibt den Blick frei auf das Ortskirchlein von Einthal frei. Hier verlassen wir auch das Naturschutzgebiet Klamm und Kastlhäng. Wir folgen dem Weg um das Kirchlein herum nach Einthal hinein und weiter zur Brücke, überqueren dann den Main-Donau-Kanal und die Staatsstraße 2230 bevor wir uns nach links wenden Richtung Nußhausen. Nach ca. 350 m ungefähr in Ortsmitte beginnt rechter Hand der schmale Aufstiegsweg zur Burg Prunn. Hier betreten wir das Naturschutzgebiet Burg Prunn.

Der Aufstieg beginnt mit einer steilen Treppe, gefolgt von einem kurzen flacheren Pfad über eine Wiese, bevor es dann im Wald unterhalb der Burg Prunn vorbei wieder über viele Naturstufen steil bergauf geht. Am Wasserhäuschen warten wir, bis die Gruppe wieder vollständig ist und nehmen dann an der Wegekreuzung den Weg rechts hinauf zur Burg Prunn. Nach ca. 250 m bergauf erreichen wir dann unser Etappenziel Burg Prunn.

Bei unserer Ankunftszeit ist noch Mittagspause und keine Schloßführung möglich. Auch hat die gegenüberliegende Wirtschaft geschlossen. So informieren wir uns an den Schautafeln und erfahren u.a., dass hier eine Überlieferung des Nibelungenliedes in mittelhochdeutscher Sprache, der „Prunner Codex“ gefunden wurde. Da die schattigen Plätze im Innenhof alle mit Besuchern belegt sind, suchen wir uns in der Nähe neben einer Wildblumenwiese am Weg zum Parkplatz schattige Sitzgelegenheiten und machen Brotzeit.

Eine kleine Gruppe unserer Wanderer trennt sich hier von uns, um rechtzeitig die Schiffsanlegestelle Prunn zu erreichen für die Rückkehr nach Riedenburg per Ausflugsschiff auf dem Main-Donau-Kanal.

Bevor wir uns auf den Rückweg nach Riedenburg machen, genießen wir noch einmal den Blick über das Altmühltal und reihen uns auf für ein Gruppenfoto vor der Burg Prunn. Der Rückweg führt zunächst bergab bis zum Wasserhäuschen, wo wir dann den Weg rechts in den schattenspendenden Buchenwald einschlagen. Auf dem Höhenweg hoch über dem Tal kommen wir an Kletterfelsen vorbei, wo sich Kletterer in den Felsen mit verschiedenen Schwierigkeitsgraden versuchen.

Auf Höhe des Ortsteiles Prunn verlassen wir den Buchenwald. Auf der Prunner Bergstraße gehen wir bergab in Richtung Prunn und biegen dann rechts ab in den Scheibelweg und folgen dem Pfad oberhalb der Felder und Wiesen weiter Richtung Riedenburg. An Emmerthal vorbei biegen wir kurz vor der Kapelle rechts ab. Wir folgen dem Wiesenweg bergauf nur ein kurzes Stück und wechseln auf den Trampelpfad links über die Wiese direkt auf den Waldrand zu. Hier geht es dann größtenteils im Halbschatten weiter bis zu einer Parkfläche, wo wir dann die Straße KEH13 überqueren und dann der Hemauer Straße und Kelheimer Straße nach Riedenburg hinein folgen. Vorbei am St. Anna Kloster durchqueren wir den St. Anna-Park und überqueren an der Stadtbrücke den Main-Donau-Kanal. Auf der Brücke bleibt noch Zeit für ein Gruppenfoto, bevor wir dann am Eiscafé Angelo unsere Schifffahrer wiedertreffen.

Der Bereich in der Straße An der Altmühl und an der Schiffsanlegestelle ist an diesem Tag überlaufen mit Touristen auf Parkplatzsuche und Suche nach freien Plätzen in der Gastronomie. Wir entscheiden uns, es beim Biergarten Fuchsgarten zu versuchen und finden dort auch noch freie schattige Plätze. Nach ausreichender Stärkung und Erfrischung sammeln wir uns beim Zoo am Ausgang des Biergarten für die letzten Meter zu unseren geparkten Autos und der Rückfahrt nach Manching.

Es war ein herrlicher Tag und eine eindrucksvolle, teils auch anstrengende Wanderung im Naturpark Altmühltag und bedanken uns bei den Organisatorinnen dieses schönen Tages und freuen uns schon auf die nächste Wanderung dann im Herbst.

  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
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